Radio-Journal mit großer Ostseewelle-Reportage

2. Januar 2012

Das Fachmagazin “Radio-Journal” berichtet auf seiner Website groß und ausführlich über die Ostseewelle. Insbesondere die Besonderheiten der beliebten Morningshow mit Marcus und Andrea werden herausgestellt. Dort heißt es u.a., Marcus würde sich auf keine Sendung vorbereiten sondern lediglich mit Stichworten moderieren. Und sämtliche Witze seien selbst ausgedacht, was allerdings weniger glaubwürdig ist. Die Witze-Qualität in der Morningshow ist einfach zu groß und zu gut, als dass zwei Moderatoren das mal eben aus dem Ärmel schütteln könnten. Nichtsdestotrotz dürfte der “Gute Morgen” mit Marcus und Andrea zu den wenigen Radiosendungen Deutschlands gehören, in denen es überhaupt noch ungeprobte Live-Gags gibt, die zuweilen auch mal die Medienaufsicht beschäftigen. Ebenfalls bemerkenswert ist das häufige Reinschalten von Höreranrufen und Marcus’ gekonnter Umgang mit nahezu jedem Anrufertypus.

Weitere spannende Einblicke in den Ostseewelle-Tagesablauf gibt es hier direkt beim Radio-Journal

Wie Marcus seine Andrea aus Hamburg befreite

27. Juli 2011

John Ment ist ja ein ganz netter Kollege, befand Marcus Japke heute Morgen. An der Seite des Kollegen aus Hamburg moderierte Andrea Sparmann mal 14 Monate lang das Wetter. „Die sonnigste Stimme der Stadt“, wurde Andrea Sparmann bei Radio Hamburg genannt, zusätzlich bekam sie den Spitznamen Anni (sprich Änni) verpasst. „Zum Schluss wusste man nicht mehr, wer wer war. Beide gleich dünn!“, beschied Marcus Japke dem Paar.

Irgendwann konnte Marcus seine Trauer über Andreas Fortgang nicht länger verkraften. Er fuhr kurzerhand von der Hansestadt Rostock in die Hansestadt Hamburg und parkte seinen Wagen vor dem Funkhaus am Speersort. Dann rief er mit dem Handy Programmdirektor Marcel Becker an, und in etwa soll sich folgender Dialog zugetragen haben:

Marcel Becker: „Hallo, Marcel Becker, Radio Hamburg…“
Marcus Japke: „Ja, kuckuck, der liebe Marcus hier. Ich bin gerade vor deinem Funkhaus.“
Marcel Becker: „Hey Marcus, schön dich zu hören. Willst du raufkommen?“
Marcus Japke: „Nee, meine Andrea kommt jetzt runter. Und die nehme ich mit!“

Nun waren die Kollegen von Radio Hamburg richtig angefressen. Schließlich hatte Marcus ihnen soeben die weltbeste Moderatorin ausgespannt!

Gemeinsam fuhren Marcus und Andrea dann dem Sonnenuntergang entgegen. Und wenn sie nicht gestorben sind, moderieren sie noch heute Mecklenburg-Vorpommerns Morningshow.

In 20 Jahren senden sie immer noch zusammen

21. Juli 2011

Happy Birthday, Andrea Sparmann. Die Morgenmoderatorin erreicht heute das Alter von 30 Jahren und muss der Tradition folgend Klinken putzen. Dazu wird sie von Alexander Stuth mit verbundenen Augen quer durchs Land gefahren. Die beiden machen dann vor Rathäusern Halt, deren Stadt Andrea erkennen muss. Anschließend werden Klinken geputzt (oder Denkmäler, wie in Stavenhagen).

Im Laufe des Morgens hat sich gezeigt, dass Andrea keine geborene Außenmoderatorin ist. Die Kommunikation mit Marcus im Studio über ein iPhone mit mieser Sprachqualität läuft mehr schlecht als recht. Ständig gibt es Funklöcher oder Verständigungsprobleme, die das Zuhören zur Geduldsprobe machen. Immerhin bekommen die Hörer vor Ort leckere Schokomuffins, die Alex Stuth verteilt. Deshalb hat er vermutlich auch keine Zeit, Andrea beim Telefonieren zu unterstützen.

Zum Abschluss stellt Marcus Japke fest: “Es gibt ja auch andere Radiosender, die gehen raus vor die Tür, wollen ihre Hörer mal sehen. Bloß sie sehen sie nicht, denn es sind keine Hörer da!” Und in 20 Jahren will er mit Andrea immer noch gemeinsam vorm Mikrofon stehen. “Da bin ich in der Blüte!”, so Marcus.

Update: Es gab am heutigen Vormittag offenbar Probleme mit der Telefonanlage der Ostseewelle. Die Telefonierprobleme resultierten also nicht aus einem Unvermögen Andreas sondern aus technischen Gründen.

Historischer Einschaltrekord

12. Juli 2011

Die Ostseewelle ist “der Sender für die ganze Familie”. So treffend fasste Marcus Japke die gerade veröffentlichten Einschaltquoten der hiesigen Radiosender zusammen. Denn mit 201.000 Hörern pro Durchschnittsstunde erreichte die Ostseewelle jetzt einen historischen Höchsstand in der 16-jährigen Sendergeschichte. Und zwar in allen Altersgruppen und auch vor dem langjährigen Marktführer NDR.

Aus diesem Anlass verkündete Tino Sperke die frohe Botschaft live on air. Wir dokumentieren den Dialog auszugsweise.

Marcus Japke: “Achtung, eine Eilmeldung.” (Glocke wird geläutet)

Tino Sperke: “Heute gab es wieder Zeugnisse für uns Radiosender. Und die Ostseewelle ist der meist gehörte Radiosender in Mecklenburg-Vorpommern. 201.000 Hörer pro Durchschnittsstunde, so viele wie noch nie in der Sendegeschichte! Das ist wirklich die mit Abstand beste Einschaltquote, die wir in 16 Jahren Ostseewelle je hatten. Ich muss Dankeschön sagen. Ihr seid die geilsten Hörer der Welt.”

Marcus Japke: “Herr Sperke, ich soll Ihnen sagen … Ich hab hier einen Zettel vorbereitet. Wenn Sie auf dem Höhepunkt sind, soll man abtreten. Es gibt da noch einen Sender aufm Acker, aufm Dorf …”

Tino Sperke: “Wer sagt denn, dass es nicht noch besser werden kann?”

Andrea Sparmann: “Dankeschön liebe Hörer. Über so ein Zeugnis freut man sich doch sehr.”

Marcus Japke: “Ich habe mich die letzten Jahre viel zu viel bedankt, aber trotzdem: Dankeschön.”

Tino Sperke: “Und jetzt wieder arbeiten!”

Marcus Japke: “Ich hab ja die Zeugnisausgabe immer gehasst. Frau Müller, Mathematiklehrerin, hat mich auch gehasst.  Ich hatte ja immer Sachen aus’m Westen; mal eine Bravo, Westhosen und Westtüten, die musste ich immer umdrehen. Aber in Staatsbürgerkunde hatte ich eine 1, da hab ich erzählt, was sie hören wollte. Ich saß ganz hinten links in der Klasse, und Frau Müller hat mich immer geschnitten und mir ihren Rücken zugedreht. Die Frau hat mich geschafft, dieser rote Stier.”

Ein Prinz in der Redaktion

3. Juni 2011

Heute Morgen tauchte in den Ostseewelle-Nachrichten mehrfach Redakteur Andreas Prinz auf, der über die Totschläger aus Warnemünde berichtete. Bisher war Andreas Prinz entweder gar nicht oder nur sehr selten on air zu hören. Deshalb stellt sich natürlich die Frage, ob er zum 1. Juni neu eingestellt wurde oder schon länger bei der Ostseewelle arbeitet. Online-Indizien lassen sich hierfür kaum ermitteln, lediglich auf dieser Website trat Andreas Prinz im Januar bereits in Erscheinung und beantwortete einer Hörerin die Frage nach dem Livestream.

Weil die Vor-Ort-Berichterstattung bisher meistens von Alex Stuth und Volontär Axel Prokof übernommen wurde, können wir gespannt sein, ob es künftig noch mehr Berichte von Andreas Prinz zu hören gibt. Oder ob er ggf. mehr im “Innendienst” der Redaktion beschäftigt wird. Wer Andreas Prinz noch nicht on air gehört hat: Seine Stimme und Intonation klingt beinahe exakt wie die von Programmdirektor Tino Sperke …

Herr Schneider mimt den Japke

12. März 2011

Auch am Wochenende ist Andrea Sparmann mit dem Tageshoroskop auf Sendung. Unterstützt wird sie dabei von Moderator André Schneider, der derzeit angeblich einen Vollbart trägt (über die Studiowebcam jedoch nicht zu erkennen). Andrea gefällt der Bart weniger gut, woraufhin Herr Schneider entgegnete, er hätte sich das bei Marcus Japke abgeschaut, und der sei modetechnisch ja wohl ganz weit vorn. Das wollte Andrea nicht weiter kommentieren.

Um sich noch etwas mehr seinem Kollegen Marcus anzugleichen, imitierte Herr Schneider beim Verlesen der Sternzeichen Marcus’ Stimme. Ihm gelang eine erschreckend echte Nachbildung des Morgenmoderators, der üblicherweise zwei Meter vom Mikrofon entfernt steht und aus der Weite des Raumes seine mitunter schrillen Schallwellen gen Mikrofon schreit. Auch typische Japke-Angewohnheiten imitierte Herr Schneider perfekt, wie z.B. das viermalige Schlagen des Teelöffels gegen die Kaffeetasse um gleichzeitig zu rufen: “Fertigwerden, Frau Sparmann!”. Und beim Sternzeichen Jungfrau kommentierte das Japke-Double: “Aber nicht mehr lange!”

Seit heute steht somit fest, wer im Urlaubs- oder Krankheitsfall die Morningshow der Ostseewelle würdig vertreten kann: André-Marcus Schneider!

Radio-Zeugnisausgabe mit Micha Peter als Stargast

9. März 2011

Soeben trat Ostseewelle-Geschäftsführer und Programmdirektor Tino Sperke zu Marcus und Andrea ins Sendestudio. Er trug ein blaues Hemd am Körper und ein großes Buch in der Hand. Darin verzeichnet: Die neuesten Einschaltquoten für alle Radiosender im Lande! “Ich würd sagen, das ganze Team kommt mal zusammen. Ich halt den Kopf hier nicht alleine hin!”, verkündete Tino.

Marcus fragte gespannt nach, ob Andrea und er überhaupt noch weitersenden dürften. Daraufhin Tino: “Wenn es nach dem Zeugnis geht, dürfen wir weitermachen. Wir haben 177.000 Hörer pro Durchschnittsstunde von Montag bis Freitag.” Große Freude im ganzen Ostseewelle-Team!

“Dafür sagen wir tausend Mal Danke. Toll, dass wir euch als Hörer haben.” Tino Sperke weiter: “Jetzt gilt es natürlich, den großen Wälzer zu durchforsten. Wo sind Dinge, die wir noch besser machen können? Wir werden uns große Mühe geben. Fest steht aber: Wir sind euer Radiosender für Mecklenburg-Vorpommern.”

Anschließend gab es noch Umarmungen und Küsschen im Studio. Dabei stellte Marcus fest, dass die Kollegen vom Radiosender aus Plate mit zwei Küssen bereits durch wären (wohl wegen ihrer ausgedünnten Personalstärke).

Einen seltenen Auftritt hatte heute auch Micha Peter, der als Musikchef üblicherweise kaum zu hören ist. “Ein gutaussehender Mann”, wie ihm Marcus bescheinigte. Er soll jahrelang auch als Nachrichtensprecher gearbeitet haben. “Aber die guten Stimmen arbeiten bei Ostseewelle immer eine Etage tiefer in Zimmer 10.46 neben Meckel & Strohwinski”, so Marcus Japke. “Und immer mit einer Praktikantin an seiner Seite. Zweimal im Jahr ist er dann auch im Radio zu hören.”

Ina-Maria soll übrigens seit 6 Jahren in Micha Peter verliebt sein. Doch ihre Versuche, den Musikchef zu betören, verhallten bis dato. “Wird aus euch beiden noch etwas?”, fragte Marcus Micha. Doch routiniert wie ein Politiker überspielte er die Frage mit etwas Belanglosem.

Japke verkündet Weltsensationen: Heirat, Vaterschaft, Zwillinge

24. Januar 2011

Seit Freitag stand Mecklenburg-Vorpommern unter Höchstspannung, denn Marcus Japke versprach für heute Morgen eine außergewöhnliche Verkündigung. Um Punkt 8.10 Uhr war es dann soweit, und Andrea entlockte Marcus häppchenweise Neuigkeiten.

Andrea stellte zunächst die korrekte Vermutung an, dass ihr Kollege liiert sei. Und zwar seit zweieinhalb Monaten mit Isabelle, bejahte Marcus. Dann die Überraschung: Marcus wird Isabelle sogar heiraten! Andrea hatte ihren Kollegen just beglückwünscht und merkte an, dass es bei einem Ehepaar ja auch Kinder geben müsse, als Marcus meinte, Isabelle wäre bereits schwanger. Potzblitz! Und zu allem Überfluss werden es sogar Zwillinge. „Gleich zwei von deiner Sorte“, erschrak Andrea. Die Geburt soll im September stattfinden, eigentlich mit Ina-Maria als Patentante. Doch Marcus lud Ina wieder aus und wünschte sich stattdessen Andrea als Patentante. Wenn es Jungen werden, will Marcus sie Helmut und Hartmut nennen.

Um 8.44 Uhr verkündete Marcus noch eine weitere Überraschung. „Fällt dir etwas auf, Andrea? Du hattest heute noch gar keinen Grund, mit mir zu meckern. Warum bloß?“ Andrea kam nicht drauf, deshalb löste Marcus auf: „Haben wir nicht gute Luft hier im Studio? Seit Freitag 18.46 Uhr und 13 Sekunden ist es vorbei; ich bin weg vom Glimmstängel. Und kein Alkohol, seit 3 Tagen! Aber ich werde immer dicker, 107 Kilo. Ich war mal ein so hübscher junger Mann.“ Nun, diesen frei gewordenen Platz können in wenigen Jahren ja Marcus’ Zwillinge einnehmen …

Übrigens: Am 04. Oktober 2006 war Wahrsagerin Hanka Bolz zu Gast im Ostseewelle-Studio. Wir dokumentieren noch einmal, was Frau Bolz damals aus Marcus Japkes Hand las: „Wir wollen doch alle wissen, wie viele kleine Japkes eines Tages hier rumlaufen. Hmm, ein einziges Mal gibt er sich Mühe und dann kriegt er maximal eines zustande. Und guckt mal hier, sein Händchen, ein paar Spenderorgane braucht er auch noch. Aber er hat eine Erbschaft drin. Mit 72! Mit’m Heiraten, da nimmt er ein-, zwei-, drei- viermal Anlauf! Und dann hat er nebenher auch noch was zu laufen. Wir hören lieber auf mit dem Handlesen, ich glaub das gibt das Chaos.“

Andrea war damals ganz entzückt über diese scheinbar treffsicheren Vorhersagen: „Frau Bolz, spätestens jetzt weiß ich, dass Sie in die Zukunft gucken können.“

Doch es sollte alles anders kommen, wie wir heute wissen!

Marcus Japke als seriöser Nachrichtensprecher

16. Dezember 2010

“Immer besser und aktueller informiert; ihr hört Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern”, so kennt man Ina-Maria Kwiatkowski als Nachrichtensprecherin. Und weil Andrea-Sparmann ihren Weihnachtsurlaub genießt, muss sie nebenbei auch noch das Tageshoroskop verlesen (zurzeit starke Saturneinflüsse) und außerdem Strickmützen für die werte Hörerschaft herstellen. Heute hat Marcus Japke nämlich schon wieder fünf Stück davon im Programm verschenkt. Natürlich ohne Ina-Maria zu fragen, ob sie das überhaupt alles schafft. Zeitlich und mental. Denn 18 Wintermützen hat Ina-Maria schon im Akkord hergestellt. Trotzdem beschwert sich so mancher Hörer, dass es ihm nicht schnell genug geht. “Ein Scheissleben ist das”, wenn man abends zu Hause sitzt und strickt, merkte Ina-Maria an. Um sie arbeitsmäßig etwas zu entlasten, hatte Marcus heute jedoch eine tolle Idee: Er nahm Ina-Maria die 9-Uhr-Nachrichten ab.

Herr Japke hat bereits in den 90er Jahren als Nachrichtensprecher gearbeitet, musste dann vertretungsweise auch mal eine Abendsendung moderieren. Nach einer Woche kam der Programmchef zu ihm und meinte: “Besser als in den Nachrichten bist du in der Moderation aufgehoben.” Und dort ist er bis heute geblieben.

Herr Schneider steckt in “Daisy” fest

10. Januar 2010

Heute Nachmittag drang ein mitreißender Hilferuf über die Sendemasten von Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern. Tagsüber-Moderator André Schneider wandte sich aus privatem Anlass telefonisch an Maik Roß im Studio und erbat Hörerhilfe. Herr Schneider ist nämlich am Bahnhof in Wolgast eingeschneit! Die Usedomer Bäderbahn machte ihm keine Hoffnung, seine Reise bis Rostock fortsetzen zu können. Deshalb rief André Schneider alle Hörer in der Nähe auf, ihm zu helfen: “Wer ein kleines Männchen mit Mütze und Koffer in der Bahnhofstraße in Wolgast sieht; es würde gerne mitfahren!” Ob Herr Schneider seine Reise als Anhalter erfolgreich beenden konnte, wird sich morgen früh ab 10 Uhr zeigen. Dann muss er regulär wieder zum Dienst erscheinen.

Apropos Dienst: Eike Buschmann ist von Hitradio Antenne Niedersachsen zur Ostseewelle zurückgekehrt. Neu im Team ist ebenfalls der bereits erwähnte Maik Roß, der früher bei Antenne MV moderierte. Laut Ina-Maria ist Maik sogar erster Vorsitzender des Elvis-Presley-Fanclubs in Mecklenburg-Vorpommern.

Den Jahreswechsel 2009/2010 moderierten Marcus Japke und Programmdirektor Tino Sperke gemeinsam live. Seinen Vorsatz, ab 2010 nicht mehr zu rauchen, nahm Marcus offenbar gar nicht ernst. Laut Andrea qualmt er in der Morningshow sechs bis sieben Zigaretten pro Stunde – mehr als je zuvor!